Rezension

Ein Teil von uns – Kira Gembri

Verlag: Arena
Genre: Jugendbuch/ Liebesroman
Preis: 12,99€ (D) 13,40 € (A)
Seiten: 323

 

 

 

Inhalt:

Aaron ist gerade einmal 19 und leidet unter einem Nierenversagen. Wegen diesem verbringt er sein halbes Leben schon in Krankenhäusern. Nia’s Tante braucht eine neue Niere. Deshalb erklärt sie sich bereit ihr eine zu spenden. Doch es geht einiges schief und so landet ihre Spende schließlich bei Aaron. Durch einige blöde Zufälle geraten die beiden immer wieder zusammen und fliegen plötzlich bis ans andere Ende der Welt.

Cover:

Das Cover finde ich sehr schön. Obwohl es bei weitem nicht beschreibt, worum es wirklich geht. Klar zum größten Teil ist es ein Liebesbuch, aber es steckt so viel mehr dahinter. Aber die Farben harmonieren sehr gut. Das Design zieht sich auch bis nach hinten und über den Buchrücken, das finde ich besonders schön und toll gemacht. Leider vergessen da viele oft drauf.

Schreibstil:

Ich kenne ihren Schreibstil ja bereits aus einem anderen Buch von ihr. („Wenn du dich traust“)Ich finde den Schreibstil schön fluffig und leicht. Er ist sehr flüssig und lässt sich gut lesen. Ich glaube, dass ich ihren Schreibstil wieder erkennen würde, woran weiß ich nicht. Aber ich denke, es ist einfach die Art, wie sie Sachen beschreibt und schreibt. Die Kapitel sind in der Regel kurz. Viele haben „nur“ 3-4 Seiten. (Zumindest jetzt beim Durchblättern). Andere dafür aber 10 – 20 Seiten. Finde ich aber sehr angenehm. Denn man bleibt nicht so lange bei einer Sichtweise und auch wenn es mal 10 – 20 Seiten waren, kam es mir nicht so vor. Denn man fliegt mit den Schreibstil nur so durch die Seiten.

Meine Meinung:

Meine Erwartungen waren doch recht hoch. Weil mir das andere Buch von ihr so gut gefallen hat damals. Und ich muss, sagen eigentlich wurde ich nicht enttäuscht. Auch das Buch ist wirklich gut, aber etwas schwächer. Aber auch hier wieder ein Thema, das man nicht überall zu sehen bekommt. Ich kenne wenig Bücher mit diesem Thema. Der Anfang des Buches war nicht so gelungen. Also die erste Seite oder die ersten zwei. Denn ich fand es leicht verwirrend. War so ein kleiner „Hä?“ Moment. Aber der Rest war echt gut. Die Charaktere haben sehr viel Tiefgang. Man versteht ihre Handlungen zum größten Teil, weil man es durch ihre Gedanken so gut mit bekommt. Die Atmosphäre war meistens recht „romatisch“, aber auch mal etwas trauriger oder voller Wut. Fande ich sehr gut gemacht. Doch die Geschichte hat so in dem Sinne keine Spannung. Das einzige was mich, als Leser, weiterlesen hat lassen, war der Schreibstil und die guten Charaktere. Denn die Liebesgeschichte bräuchten ihre Bücher meiner Meinung nach gar nicht. Und daher ist die Story zwar gut und auch die Thematik, aber eben mit etwas gefüllt, dass nicht unbedingt sein müsste.
Aber sie macht es trotzdem sehr gut. Die Geschichte ist logisch und lässt sich gut mit verfolgen. Ich werde von der Autorin auf jeden Fall noch „Wir beide in Schwarz – Weiß“ lesen und sobald was Neues raus kommt, das natürlich auch.
Das Thema bleibt einem wahrscheinlich länger im Kopf, aber ob einem die Geschichte und all ihre Elemente so lange im Kopf bleiben weiß ich nicht. Ich kann mir schon vorstellen, das dieses drum herum eher ein kurzweiliges Vergnügen war.

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