Rezension

The Girl Before – J. P. Delaney

IMG_6565 (Mobile) (2)Verlag: Penguin Verlag

Genre: Thriller

Preis:13,00€ (D) 13,40€ (A)

Seiten: 395

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Inhalt:

Jena sucht nach einem schweren Schicksalsschlag eine neue preisgünstige Wohnung. Ihre Maklerin zeigt ihr daraufhin eine Wohnung, die nur sehr selten vermietet wird und das zu gutem Grund. Denn der Mietvertrag enthält in etwa 200 Verbote und Regeln. Doch Jena gefällt das minimalistische Hightech Haus auf Anhieb. Und so darf sie einziehen. Es dauert nicht lang und sie trifft auf den Vermieter und zwischen den beiden entwickelt sich etwas. Aber das große Glück hält nicht lange, denn schon bald erfährt Jena, das die Frau die vor ihr in diesem Haus wohnte, unter sehr mysteriösen Umständen ums Leben gekommen ist.

Cover:

Ich finde, das Cover deutet schon sehr gut auf das minimalistische in diesem Haus hin. Doch für mich hat das Cover nichts, was mich wirklich anspricht. Außerdem bin ich mir sehr unsicher, was ich denke oder fühle, sobald ich dieses Cover sehe. Zum einen macht es mich schon neugierig aber es verwirrt mich auch und schreckt ganz leicht ab. Denn das Cover sagt mir, von der Aufmachung her, dass wenig Handlung geschehen wird. Da es so wenig gibt auf diesem Cover. Aber trotzdem sind diese Treppen sehr verwinkelt gebaut.

Schreibstil:

Dieser war recht gut. Es gab einige kleine Stolperer für mich in diesem Buch. Die Beschreibungen von dem Haus hätten meiner Meinung nach besser sein können. Denn ich war bei gewissen Beschreibungen einfach nur noch verwirrt. Doch konnte der Schreibstil mich auf eine gewisse Art und Weise fesseln. Die Wortwahl war meiner Meinung nach meistens sehr gut gewählt. Die Kapitel sind zum größten Teil doch recht lang, 15-30 Seiten, wenn ich nicht irre. Mir persönlich war das Stellenweiße doch etwas zu lang. Überhaupt, weil ich gerne ein Kapitel beende bevor ich aufhöre zu lesen.

Meine Meinung:

Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Das Buch hat sich doch sehr rumgesprochen und einige waren wirklich begeistert. Außerdem hat Herr Fitzek zu dem Buch seine Meinung abgegeben. Meine Erwartungen wurden erneut etwas höher, denn ich halte von Fitzek sehr viel. Ich lese seine Bücher sehr gerne und sie gefallen mir auch jedes Mal. Und dann habe ich das Buch gelesen. Begeistert war ich nicht. Viele sagen das Buch hat sie in ihren Bann gezogen und sie konnten es nicht mehr weglegen, ich war zum Teil einfach nur gelangweilt. Und das von der Geschichte. Denn die Geschichte wird uns eigentlich zweimal erzählt. Einmal von Jena und einmal von Emma, der Vormieterin. Oft war es dann so, dass ich dass was ich gerade bei Jena lese, 5 Minuten davor bei Emma gelesen habe. Natürlich die beiden Frauen haben unterschiedlich gehandelt und gedacht, dennoch blieb die Situation die gleiche. Sie hatte keinen Anreiz mehr. Ich finde auch, dass die beiden Frauen nicht so ähnlich sind. Äußerlich eventuell, sehe ich ja nicht. Dazu habe ich nur Beschreibungen. Aber was das denken und handeln angeht unterscheiden sie sich drastisch. Ich konnte mich außerdem in keine der beiden so wirklich hineinversetzen. Denn Emma ist ein sehr komischer Charakter. Und sie wird immer komischer, umso weiter das Buch fortschreitet. In Jena konnte ich mich dann schon eher hineinfühlen, aber auch noch nicht so ganz. Was ich auch sehr schade finde ist, dass die letzten Seiten nicht mehr spannend waren. Denn man wusste, durch Emmas Sicht bereits, was damals genau passiert ist. Bei Jena wollte man dann eigentlich nur noch wissen was mit ihr passiert, ob sie nun auch stirbt oder nicht. Aber wirklich Leseanreiz hatte das Ganze nicht mehr. Die Atmosphäre in dem Buch war auch sehr seltsam. Manchmal war sie richtig geladen von Gefühlen, meistens Romantische und dann ganz plötzlich war sie voller Spannung, aber nicht diese „oh ich muss weiter lesen“, sondern eher ein „Oh Gott bitte hört auf“. Denn diese Atmosphäre hat mir nichts Gutes vermittelt außerdem war sie auch nie zu 100 % da. Es war immer so unterschwellig. Nie wirklich greifbar für mich. Die Geschichte war aber logisch, immerhin etwas. Doch meiner Meinung nach ist das Buch nicht wirklich gelungen. In Zukunft würde ich die Finger von seinen Büchern lassen. Und wirklich viel merken konnte ich mir nicht. Denn das Buch habe ich vor 1 Woche ungefähr beendet und ich musste beim Schreiben doch sehr viel überlegen. Daher von mir nur:

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Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies beeinflusst aber in keinster Weise meine Meinung!

2 Kommentare zu „The Girl Before – J. P. Delaney

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