Rezension

Seelenriss – Hanna Winter

ACHTUNG, dies ist ein 2 Band einer Ermittler Reihe. Man kann die beiden Bücher auch unabhängig von einander lesen.

SeelenrissVerlag: Ullstein
Genre: Thriller
Preis: 8,99€ (D) 9,30€ (A)
Seiten: 312

Inhalt:

Lena Peters ist Kriminalpsychologin und hat in ihrem letzten Fall schon gute Arbeit geleistet und so wird sie zu einer neuen Ermittlung wieder zu Rate gezogen. Diesmal geht es um einen brutalen Killer der in Berlin unterwegs ist. Er genießt es zu töten und eines weiß Lena ganz gewiss, er wird es wieder tun. Nur wann? wie? und warum? Wer ist sein nächstes Opfer? Die Profilerin hat die Hölle selbst erlebt und weiß nur zu gut, wenn Gedanken sich immer wieder im Kreis drehen, wird das Böse keine Ruhe finden.

Cover:

Was haben diese Blumen da zu suchen? Ja, es sieht nicht schlecht aus aber es hat für mich einfach null Zusammenhang mit der Geschichte. Und wenn ich dieses Cover sehe denke ich mehr an Mord im Blumenbeet oder so aber doch nicht an so etwas. Manchmal verstehe ich das mit den Covern echt nicht.

Schreibstil:

Diesmal war die Schreibweise von Frau Winter nicht ganz so gelungen, wie in den anderen Büchern die ich von ihr kenne. Oft hatte ich beim lesen das Gefühl sie weiß nicht so recht wie sie etwas beschreiben möchte und sie kann sich die Situation selbst gar nicht so wirklich vorstellen. Hin und wieder dachte ich auch das ihr ein Wort nicht einfiel oder sie genau das Wort das sie hier gebraucht hätte einfach schon zu oft verwendet hat und sie sich so für ein anderes entscheiden hat, was aber dann nicht wirklich treffend war. Sehr schade, denn eigentlich reicht ihr Schreibstil um mich in den Bann zu ziehen, dieses mal leider nicht.

Meine Meinung:

Nach dem ich bei dem ersten Teil (Opfertod) noch so gut von der Autorin und ihren Büchern geredet habe muss ich hier, leider, alles zurück nehmen. Also natürlich nicht alles, aber diese Autorin schreibt doch nicht nur wirklich gute Bücher. Die Charaktere hatten in diesem Buch sehr wenig Tiefgang. Es war alles nur Oberflächlich. Das höchste der Gefühle war mal 2mm in diese Oberfläche zu kratzen. Sehr schade, denn ich denke das wenn man ein Buch schreibt wo die Hauptperson Kriminalpsychologin ist sollte das ganze dann auch diesen Tiefgang haben. Außerdem werden hunderte von Dingen nochmals erklärt, da es ein zweiter Teil ist. Ich weiß schon was im ersten Teil passiert ist. Mir braucht man das nicht mehr zu erklären, daher ein Punkt der mich sehr gestört hat. Oft waren es dann halt wirklich 2 Sätze Handlung und 30 Sätze Erklärung zu diesen 2 Sätzen. Sehr störend in meinen Augen. Die Geschichte hatte sehr wenige Wendungen. Die Stimmung war eher ruhig und nicht so spannend. Im Privaten Bereich gab es zwar mal einige Wendungen und Spannungsfaktoren, diese wurden allerdings nach 2 Seiten auch wieder geklärt. Die Idee war nun auch nicht so genial und neu. Daher von mir nur
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