Rezension

Ich knall euch ab – Morton Rhue

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Ich knall euch ab
Verlag: Ravensburger
Genre: Jugendbuch
Preis: 6.95€(D) 7.20€(A)
Seiten: 145

Inhalt:

Gary und Brendan werden in der Schule von den Sportlern mit Markenklamotten gedemütigt und terrorisiert. Die Lehrer schauen weg. Nach und nach machen sich die beiden Gedanken darüber es all diesen Leuten heimzuzahlen. Und so nehmen sie sich ein Vorbild an dem Amokläufer aus Littleton. Am Tag des Abschlussballes präperieren sie die Ausgänge der Turnhalle mit Bomben und stürmen das Fest.

Cover:

Wie bei vielen Jugendbücher die eine etwas ernstere Thematik haben ist das Cover sehr ernst und schlicht gehalten. Was ich echt Schade finde. Denn ich denke auch wenn das Thema ernst ist, wie zb Amoklauf oder Magersucht usw. kann man etwas mehr für das Cover machen. Warum schaut man sich ein Buch den überhaupt erst an? Genau weil einem das Cover ins Auge springt, zumindest ist das so wenn man in den Buchladen geht oder online mal durch die ganzen Seiten schaut. Natürlich kann es auch der Titel sein. Aber die Bücher mit den ernsten Themen stehen in der Jugendbuch Abteilung meistens ganz hinten und so das man weder das eine noch das andere wirklich sieht. Und ich finde das solche Bücher eigentlich viel mehr beworben werden sollten, alleine wegen der Aufklärung. Damit die Kinder und Jugendlichen wissen was passiert wenn oder das sie nicht alleine sind wenn sie sich in einer bestimmten Lage wiederfinden und all sowas. Aber ich schweife irgendwie ein wenig ab. Also hat auch das Cover irgendwie nicht so das gebracht was ich gerne hätte bzw was ich mögen würde.

Schreibstil:

Ich muss ehrlich sagen das ich den Aufbau des Buches nicht ganz so gut fand. Denn wir haben immer wieder verschiedene Personen die uns ihre Gedanken erzählen. Also zb. sprechen einmal die Eltern der Jungen zu uns und dann die „Freunde“ aus der Schule. Und jeder hat nur ungefähr 15 Sätze. Und es gibt Namen die fallen nur 1-2 mal. Dann gibt es aber wieder Leute die sprechen öfter mit uns. Ich fand es schwer mir zu merken wer in welcher Verbindung mit wem steht und wie relevant diese Person im Geschehen war. Man hat zwar hinten ein Namensverzeichnis, aber das bringt einen nur noch mehr raus, wenn man da jede 1/4 Seite nach hinten blättern muss um zu erfahren wer nun wer ist. Außerdem kommt durch dieses kurze auch keine wirkliche Geschichte zu stande. Denn man liest gerade die ersten 10 Sätze ist drinnen und dann wird man da wieder rausgerissen und wird zum nächsten gereicht der einem seine Sicht der Dinge erzählt. Ich konnte mich damit nicht anfreunden.

Meine Meinung:

Das Thema wäre sehr interessant gewesen. Aber der Schreibstil hat es dann kaputt gemacht. Denn mir ging das alles viel zu schnell und die Geschichte hatte nie wirklich zusammenhang und war oft durcheinander. Ich wusste sehr oft nicht in welcher Beziehung die Person die uns die Geschichte jetzt gerade erzählt mit den Tätern stand. Ich konnte mit der Geschichte nicht wirklich etwas anfangen. Aber trotzdem finde ich dieses Thema wichtig und finde das hier die Außenstehenden gut beleuchtet wurden. Auch wenn der Ansatz dazu falsch war. Daher gibt es von mir nur
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